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Vorgehen

Seit Beginn des Handlungsprogramms am 01. November 2010 wurden Vorbereitungen getroffen, die das Vorgehen systematisiert und inhaltlich detailliert haben. Dafür wurde ein Projektstrukturplan erstellt, der mit seinen einzelnen Arbeitspaketen das Programm inhaltlich beschreibt und theoretisch nachvollziehbar werden lässt.

An dieser Stelle wird das theoretische Vorgehen zusammenfassend dargestellt.

Teilprojekt 1 - Modellschulen

Auftaktveranstaltung

Mit der Auftaktveranstaltung im März 2011 wird der erste Grundstein für die Zusammenarbeit mit den potentiellen Modellschulen gelegt. Der Auftakt bietet interessierten evangelischen Schulen die Möglichkeit, sich über die Ideen, Vorstellungen, Ziele und Erwartungen des Projekts zu informieren und sich mit den ProjektmitarbeiterInnen auszutauschen. Auch Darstellungen gelingender Praxisbeispiele sollen Neugierde, Entschlossenheit und Mut bei den Schulmitgliedern auslösen, sich auf den inklusiven Entwicklungsweg zu einer ‚Schule für alle' zu machen. Auf der Veranstaltung können die SchulvertreterInnen den Projekt-Bewerbungsbogen ausfüllen und bei uns einreichen. Im Juni 2011 teilen wir den Bewerber-Schulen unsere Entscheidung mit.

Teilnahmekriterien

Die interessierten Schulen erfüllen für eine Teilnahme u. a. folgende Voraussetzungen:

  • Die Schulgemeinschaft nimmt durchgehend in den Schuljahren 2011/12 und 2012/13 an dem Projekt teil und unterstützt es eigenaktiv, aufgeschlossen und motiviert.
  • Die Schule organisiert zu Beginn des Schuljahres 2011/12 eine schulinterne Eröffnungsveranstaltung für das Projekt mit allen Schulmitgliedern.
  • Die Schule richtet eine schulinterne Arbeitsgruppe für das Projekt ein. Diese Gruppe setzt sich aus VertreterInnen von Schülern, Lehrern, Schulleitung, Eltern, externen Mitgliedern zusammen.
  • Die Schule legt für die Dauer des Projekts ein Schulportfolio an.
  • Das gesamte Schulteam nimmt regelmäßig an Fortbildungen zu Inklusionsthemen teil.
  • Die Schule führt eine Selbstevaluation mit Hilfe des Index für Inklusion durch.

Schulinterne Eröffnungsveranstaltung

Mit dem Schuljahr 2011/12 beginnt die aktive Zusammenarbeit zwischen der Schulgemeinschaft und dem Projektteam. Während der schulinternen Eröffnungsveranstaltung werden SchülerInnen, Eltern, PädagogInnen, Schulleitungen und Gäste anwesend sein. An diesem Tag werden mit der Methode „Zukunftswerkstatt" schulische Erfolgsgeschichten und Visionen fokussiert. Daraus können sich für die Schulgemeinschaft erste „Baustellen" ergeben. Anschließend wird der Index für Inklusion vorgestellt, der einen inhaltlichen und zeitlichen Rahmen für einen demokratischen Schulentwicklungsprozess vorschlägt. Es besteht auch die Möglichkeit, sich in der schulinternen Eröffnungsveranstaltung ausschließlich mit dem Index für Inklusion zu beschäftigen und in der Auseinandersetzung erste „Baustellen" zu filtern. Abschließend verständigen sich das Projektteam und die Schulgemeinschaft über das weitere Vorgehen und vereinbaren gegebenenfalls bereits einen Termin für das Treffen mit der Steuergruppe.

Zusammenarbeit

Weitere Handlungsplanungen und –schritte orientieren sich an den Ergebnissen der schulinternen Eröffnungsveranstaltung. In der Zusammenarbeit nimmt das Projektteam eine begleitende, beratende und unterstützende Rolle ein. Es wird auf eine hohe Selbstständigkeit innerhalb der Modellschulen gesetzt.

Abschlussbericht

Das Projekt schließt mit einem Abschlussbericht. Dabei fließen die Ergebnisse aus Beobachtungen, Gesprächen und Zielvorgaben ein. Der Abschlussbericht legt nicht das Ende des schulinternen Entwicklungsprozesses fest, sondern dient als Resümee für das Projektteam und bildet eine Grundlage für fachliche Veröffentlichungen und Handreichungen.

Teilprojekt 2 – Wissensvermittlung inklusiver Lern- und Lehrformen

Analyse inklusiv arbeitender Schulen

Während der Projektdauer sind wir stets bemüht, Schulen ausfindig zumachen, die bereits erfolgreich inklusive Schulentwicklung praktizieren. Die Kenntnis solcher Schulen, kann die Ausrichtung der Projektarbeit konstruktiv beeinflussen und Orientierung geben.

Recherche der Fachliteratur

Eine weitere durchgehende Aufgabe ist die Sichtung und Recherche der Fachliteratur. Mit der theoretischen Auseinandersetzung speziell zu den Schwerpunkten inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung und Unterrichtsmaterialien schaffen wir eine Grundlage für Diskussionsrunden und Handlungsempfehlungen. Gleichfalls wird die wissenschaftliche Forschung mit ihren Ergebnissen verfolgt und schulische Praxisbeispiele werden herausgesucht.
Unter Material sind unserer Tipps und Empfehlungen zum Nachlesen aufgelistet.

Bundesweite Abschlusstagung

Das Projektende stellt in diesem Teilprojekt eine bundesweite Abschlusstagung dar. Auf dieser werden Zusammenfassungen gegeben und Rückschlüsse gezogen. Auch die Modellschulen sind aufgefordert, ihre Erfahrungen und Ergebnisse zu präsentieren.

Teilprojekt 3- Bildungspolitische Vorhaben

Mit dem Teilprojekt 3 verstehen wir die Auseinandersetzung mit bildungspolitischen Programmen und Vorgaben, die die inklusive Schulentwicklung voranbringen oder hemmen können. Dabei setzen wir auf konstruktive Dialoge zwischen den Bildungsverantwortlichen, den Modellschulen und dem Projektteam. Über regionale Fachtagungen ziehen wir vor einer interessierten Öffentlichkeit Zwischenbilanz, regen zum Austausch von Erfahrungen, Wissen und Kenntnissen an und wollen die Vernetzung von Schulen fördern und unterstützen.

Regionale Fachtagungen

Die Regionalen Fachtagungen dienen der Zwischenbilanz des Projekts und werden am jeweiligen Standort der Modellschule durchgeführt. Der Zeitpunkt der Tagungen orientiert sich am Arbeitsstand der jeweiligen Modellschule, jedoch im Zeitraum Herbst/Winter 2012/13. Die Regionalen Fachtagungen richten sich sowohl an die Projektteilnehmenden als auch an ein öffentliches Publikum. Sie dienen insbesondere dem Austausch von Erfahrungen, Wissen und Kenntnissen sowie der Rückmeldemöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Projekt. Es wird der Ausbau von Vernetzungen und der potentiellen Zusammenarbeit mit der Kommune, mit externen Partnern und Schulen unterstützt. Dabei kann das Thema der kommunalen Inklusion in den Blick genommen werden.

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Aktuelles

Das Projekt „Vielfalt-in-Bildung. Eine Schule für alle - jetzt!“ ist abgeschlossen. Die Projektdokumentation finden Sie hier.

 
Programmträger:
blaues Logo mit dem Schriftzug BeB Bundesverband evangelische Behindertenhilfe rot-weisser Schriftzug Aktion Mensch blauer Schriftzug Diakonie und Bildmarke Kronenkreuz