. . Startseite | Übersicht | Kontakt | Impressum |

Projektschulen

Das Projektteam hat sich aus allen Bewerbungen für fünf Schulen entschieden, die am Handlungsprogramm teilnehmen. An dieser Stelle bekommen Sie eine kurze Vorstellung der Schulen und ihrer Standorte. Wir konnten Schulen gewinnen, die sich zum einen auf verschiedene Bundesländer verteilen und zum anderen die Vielfalt der Träger und deren Ausrichtung gut widerspiegeln.
Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 findet in der jeweiligen Schule die schulinterne Eröffnungsveranstaltung statt. Die Termine finden Sie hier.

Vorstellung der Modellschulen

Katharinenschule, Schneidlingen

Die Katharinenschule Schneidlingen befindet sich südlich von Magdeburg im Bundesland Sachsen-Anhalt in der Stadt Hecklingen. Mit ihrem Schulträger der Klusstiftung Schneidlingen, vertreten durch Herrn Holger Holtz und der Schulleiterin Frau Heike Littmann, strebt sie einen inklusiven Schulstandort in der Egelner Mulde an. In Zusammenarbeit mit dem Salzlandkreis und dem Gymnasium Egeln will sie mit einem Schulversuch zur Entwicklung einer regionalen Bildungslandschaft der Egelner Mulde beitragen. Die Katharinenschule nimmt gesellschaftliche Entwicklungen war und reagiert mit ihrem inklusiven Konzept u. a. auf demografische Fakten und Prognosen für die Region. In ihrem Konzept zur Entwicklung eines inklusiven Schulstandortes stellt sie sich u. a. der Frage nach den Schulabschlüssen für Menschen mit Behinderungen und möchte diesbezüglich eine Entwicklung voranbringen. Mit der Teilnahme am Projekt verfolgt die Katharinenschule Schneidlingen eine fachliche Aufwertung ihres umfassenden Schulversuches.

Evangelisches Schulzentrum Martinschule, Greifswald

Das Evangelische Schulzentrum Martinschule unter der Schulleitung von Herrn Benjamin Skladny befindet sich in Greifswald, im Norden Mecklenburg-Vorpommerns. Der Schulträger ist die Johanna-Odebrecht-Stiftung. Zu dem Schulzentrum gehören eine Grundschule, eine Schule zur individuellen Lebensbewältigung und eine Integrative Gesamtschule. Die konzeptionelle Ausrichtung des Schulzentrums hat u. a. zum Ziel, SchülerInnen mit schwersten Mehrfachbehinderungen in den Grundschul- und Gesamtschulklassen inklusiv zu beschulen. Das Schulteam stellt sich die Frage, wie Schule in der heutigen Gesellschaft gestaltet werden kann. Sie setzen sich sehr dafür ein, die gesellschaftliche Akzeptanz der SchülerInnen mit Behinderungen zu (be)fördern. An dem Projekt nehmen sie teil, weil sie von außen einen kritischen Blick auf ihren Schulalltag sowie Anregungen für ihre Schularbeit bekommen möchten.

Finneck-Schule „Maria Martha“, Rastenberg

Die Finneck-Schule „Maria Martha“ hat ihren Standort in Rastenberg, im Nord-Osten des Freistaats Thüringen. Der Schulträger dieser Förderschule mit dem Bildungsgang zur individuellen Lebensbewältigung ist die Stiftung Finneck und wird von dem Schulleitungsteam Herrn Henryk Kolodziej und Frau Susanne Hofmann geleitet. Mit ihrem breit aufgestelltem Konzept „Lernen unter einem Dach“ öffnet sie sich für andere Bildungsgänge. Die Ausrichtung ihrer Zusammenarbeit erfolgt sowohl mit Grund- als auch mit Sekundarschulen (in Thüringen heißen sie Regelschulen) an unterschiedlichen Standorten. Dabei rücken sie den Gemeinsamen Unterricht durch Teamarbeit und Fortbildungsreihen in den Mittelpunkt. Sie verfolgen damit das Ziel der wohnortnahen Beschulung für alle Kinder und Jugendlichen. Mit der Teilnahme an dem Handlungsprogramm möchten sie ihr eigenes Schulprofil hin zu weiteren vielfältigen, inklusiven Beschulungsformen schärfen.

Seit Juni 2012 wird das Konzept der Finneck Stiftung „Lernen unter einem Dach“ auf der Inklusionslandkarte der Bundesregierung vorgestellt.

Luise-Scheppler-Schule, Hildesheim-Sorsum

Mit der Luise-Scheppler-Schule haben wir eine Schule aus Hildesheim, im Süden von Niedersachsen, gewonnen. Das Schulleitungsteam Frau Hanna Geyer (Schulleiterin, ab August Frau Hille Wittenberg) und Frau Ulrike von Hoeren (stellv. Schulleiterin) widmen sich mit sehr hohem Engagement der qualitativen Schulentwicklung. Schulträger dieser Staatlich anerkannten Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung ist die Diakonie Himmelsthür. Die Luise-Scheppler-Schule öffnet sich dem Gemeinsamen Unterricht in Kooperation mit der Grundschule Sorsum. Sie sieht die gesellschaftliche Notwendigkeit, sich aufgeschlossen für inklusive Beschulungsformen einzusetzen und Heterogenität als Gewinn und Bereicherung zu verstehen. Ihr Ziel ist es u. a. Unsicherheiten im gegenseitigen Umgang abzubauen, hin zu einer selbstverständlichen Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung und einer gesellschaftlichen Teilhabe aller. Das Schulteam hat sich für eine Projektteilnahme beworben, weil sie in ihren schulinternen Teams eine höhere Professionalität und Kooperation verfolgen. Sie wollen ihren gemeinsamen Unterricht durch mehr didaktische und methodische Kompetenzen besser differenzieren. Sie erhoffen sich eine Umwandlung in eine attraktive Schule für alle SchülerInnen.

Ev. Ganztagsschule mit Bildungshaus, Gellmersbach

Die Evangelische Stiftung Lichtenstern mit Sitz in Löwenstein ist der Schulträger der Grundschule Lichtenstern aus dem Bundesland Baden-Württemberg. Löwenstein liegt im Norden seines Bundeslandes. Herr Thorsten Demmer als Schulleiter unterstützt für diese Schule den Weg „Inklusives Bildungshaus Gellmersbach“. Das Konzept richtet sich an Kinder im Alter zwischen zwei und zehn Jahren. Dafür knüpft es bereits bei der Frühförderung und beim Schulkindergarten an und verfolgt im schulischen Bereich die Organisationsform der Ganztagsschule. Die Schule Lichtenstern hat u. a. ihre konzeptionelle Weiterentwicklung zum Ziel. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die (Weiter-) Entwicklung ihrer interdisziplinären Teamstrukturen sowie die Ausrichtung einer sozialraumorientierten Netzwerkarbeit. Das Schulteam erhofft sich „Normalität der Vielfalt“.

Seit Juni 2012 wird die Schule Lichtenstern mit Ihrem anderen Konzept „Gemeinsam Lernen – Gemeinsam Leben“ auf der Inklusionslandkarte der Bundesregierung vorgestellt. Dieses Konzept steht in der Zusammenarbeit mit der kommunalen Grundschule Obersulm-Eschenau. Die Zusammenarbeit beruht auf dem Modell der „Außenklassenarbeit“.

Des Weiteren wird dieses Projekt im Rahmen des Projektkompasses auch auf www.einfach-teilhaben.de vorgestellt.

Suche

Aktuelles

Das Projekt „Vielfalt-in-Bildung. Eine Schule für alle - jetzt!“ ist abgeschlossen. Die Projektdokumentation finden Sie hier.

 
Programmträger:
blaues Logo mit dem Schriftzug BeB Bundesverband evangelische Behindertenhilfe rot-weisser Schriftzug Aktion Mensch blauer Schriftzug Diakonie und Bildmarke Kronenkreuz